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 Eine würdige Gedenkstätte - das renovierte Wegkreuz und die Totenbretter am Huttersberg


Gut 100 Jahre dürfte das Wegkreuz schon in der Einfahrt zum Huttersberger Hof gestanden haben. Die letzten Jahre musste man aber vergeblich nach diesem Zeichen der Volksgläubigkeit suchen. Der Stein war umgefallen und zerbrochen. Das total verrostete Eisenkreuz wurde vom Besitzer im Stadel verwahrt. Die Anfrage der Dorfgemeinschaft Schlatzendorf, ob an einer Renovierung Interesse bestehe, wurde vom Besitzer Anton Reisinger (Huttersberger) sofort aufgegriffen. Es wurde ein neues Fundament erstellt, der Stein repariert und gesäubert. Am alten Standort wurde ein entsprechendes Umfeld gestaltet und vor allem wurde das Eisenkreuz vom Kunstmaler Hans Höcherl wunderbar restauriert. Die Brüder Reisinger nahmen die Wiedererstellung des Wegkreuzes zum Anlass und ließen für die verstorbenen Großeltern und Eltern kunstvolle Totenbretter anfertigen. So war es gelungen, eine ansprechende Gedenkstätte anzulegen.



Stadtpfarrer Berthold Helgert segnete nun das Wegkreuz und die Totenbretter. Mit den Dorfbewohnern, den Mitglieder der Schlatzendorfer Ortsvereine und den Familien Reisinger hatten sich am „Tag der Deutschen Einheit“ rund 70 Mitbürger am Huttersberg versammelt um der Segnung einen würdigen Rahmen zu verleihen. Stadtpfarrer Helgert bedankte sich bei den Verantwortlichen für das Engagement in Sachen „Wegkreuz-Sanierung“. Diese meist uralten Zeichen der Volksgläubigkeit bieten Gelegenheit zu Einhalt und Besinnung.



Die Brüder Paul und Anton Reisinger mit Stadtpfarrer Berhold Helgert



Der Sprecher der Dorfgemeinschaft Erich Muhr bedankte sich bei Stadtpfarrer Berthold Helgert für die Segnung und bei den Besitzern Anton und Paul Reisinger für ihr Engagement. Sein besonderer Dank galt den Mitgliedern der Dorfgemeinschaft. Die Hauptarbeit hatte Hans Rankl vom Schnupferclub Schnitzmühle übernommen. Unterstützt wurde er von Erwin Schürzinger und Walter Obermeier.

Die Ortsvereine EC Schlatzendorf, ESV Schlatzendorf, Freiwillige Feuerwehr Schlatzendorf, Schnupferclub Schnitzmühle und Veteranenverein Schlatzendorf arbeiten schon mehr als 10 Jahre in einer Arbeitsgemeinschaft zusammen. Die Erlöse aus den Gemeinschaftsveranstaltungen wie Preisgrasoberln, Maibaumaufstellen und Weihnachtsmarkt werden ausschließlich für soziale und kulturelle Zwecke eingesetzt.
Die Renovierung der Wegkreuze und Marterl wird nun auch in den Ortsteilen fortgesetzt.



Die Segnung des Wegkreuzes wurde mit einem zünftigen Frühschoppen im Gasthaus Sonnenblick abgeschlossen.




Die Berichte in der PNP und im Viechtacher Anzeiger über die Segnung der Wegkreuze finden Sie hier!







 





 

 

 

 

                       

 

 

 

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